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Service » Osmose Sanierung
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Was ist Osmose
Leider scheint ein Polyesterlaminat nur auf den ersten Blick wasserdicht. Es sind im molekularen Laminat des
Polyesters genügend Wege und Löcher vorhanden, durch die Feuchtigkeit von aussen nach innen gelangen (diffundieren)
kann. Dies ist kein Vorgang von heute auf Morgen, sondern erstreckt sich über viele Jahre hinweg. Dabei setzen die
einzelnen Schichten des Rumpflaminates der eindringenden Feuchtigkeit unterschiedliche Widerstände entgegen.

Osmose am Schiffsrunpf
Die wasserdichteste Schicht ist das Gel-Coat. Diese sollte nie beschädigt sein, denn sonst können Wasser und
Feuchtigkeit ungehindert direkt in das Laminat gelangen. Dass Feuchtigkeit langsam in das Polyester eindringt ist
eigentlich nicht schlimm, wenn das Laminat perfekt wäre, das heisst, komplett ohne Lufteinschlüsse und Luftblasen
laminiert ist.
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Aber selbst die perfektesten Kunststoffbauer können kein Laminat liefern, das absolut blasenfrei ist. Und
jetzt kommt das eigentliche Problem.

Osmose - Bläschen
In diesen Blasen können sich Reste von ungehärtetem Harz, Härter und Binder
aus Glasmatten befinden. Das durch das Gel-Coat in das Laminat diffundierende Wasser (Wassermoleküle) löst in
diesen Blasen diese Rückstände auf. Die Konzentration dieser Rückstände ist in der dabei entstehenden Flüssigkeit
höher als in der Umgebung des Laminates.
Nun setzt der Osmose-Prozess ein - die unterschiedlichen Konzentrationen versuchen sich auszugleichen. Da aber die reinen
Wassermoleküle kleiner sind als die Moleküle der Lösung können diese auch leichter und schneller durch das Laminat wandern.
Die Blasen mit den aufgelösten Rückständen entziehen dem Laminat in der Umgebung die
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Feuchtigkeit und sammeln diese in den Blasen an. Wenn die Blasen voll sind üben Sie Druck aus, die typischen
Osmoseblasen im Gel-Coat entstehen.
Osmose Vorbeugung
Wir sind auf die Osmosevorsorge und auf die Osmosesanierung von GFK Yachten spezialisiert.
Bei Rümpfen mit alten Antifouling-Anstrichen entfernen wir für die Durchführung einer
Osmosevorsorge den alten Anstrich restlos bis auf das Gel-Coat. Dieses wird leicht geschliffen,
gereinigt und auf Schäden kontrolliert. Dann bauen wir mit einem spezial Teer-Epoxy-Primer
als Schutzschicht (Wassersperre) das Unterwasserschiff in mindestens 5 Schichten neu auf, bevor
das neue Antifouling als eigentlicher Endanstrich wieder aufgetragen wird. Wichtig bei dem
Neuaufbau ist das verwendete Material, es sollte auf jeden Fall auf Epoxy-Basis sein, denn
nur Epoxy ist absolut wasserdicht. Ebenfalls eine wichtige Rolle spielt die Temperatur bei
der Verarbeitung. Niedrige Temperaturen beim Verarbeiten oder später während der Aushärtezeit
sind der Tod für dieses Material. Die Aushärtung wird gestoppt, der Neuaufbau war umsonst.
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